Bürgervorschlag in Köln: Carsharing abschaffen

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Hunderttausende Menschen in Deutschland nutzen bereits die Möglichkeit des Carsharings und sind froh, dass Sie kein eigenes Fahrzeug oder einen Zweitwagen benötigen. Auch in Köln erfreut sich das Carsharing immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile gehören auch die über 500 Autos der Anbieter car2go und DriveNow zum alltäglichen Stadtbild. Die Fahrzeuge der beiden Carharing-Anbieter können im Stadtgebiet flexibel abgeholt und abgestellt werden.

Doch darüber freut sich anscheinend nicht jeder Anwohner, angeblich blockieren die Fahrzeuge Parkplätze und stehen wochenlang ungenutzt rum. Grund genug für einen Einwohner der Domstadt einen Bürgervorschlag über das offizielle Internetportal der Stadt zu erstellen. Dieser fordert die komplette Abschaffung von Carsharing. Die Abstimmung zeigt allerdings, dass diese Meinung nicht von vielen Bürgern geteilt wird. Von den bisher 104 abgegebenen Stimmen unterstützen nur magere 21 diesen Vorschlag.

Der Ersteller des Vorschlages erhält stattdessen Argumente für die Nutzung von Carsharing. So wird angeregt, dass immer mehr Kölner bemerken, dass kein eigenes Auto benötigt wird. Zudem sei es praktisch für den Einkauf und reduziert laut Studien auf Dauer die Zahl der Autos in der Stadt. Natürlich sieht man im ersten Moment nur die vielen, markant gekennzeichneten Carsharing-Fahrzeuge. Jedoch kann man kaum sichtbar machen, wie viele privaten Autos durch die Nutzung von Carsharing gespart werden.

Letztendlich lässt sich sagen, dass der Bürgervorschlag wohl mangels Zustimmung anderer Einwohner keine weitere Beachtung finden wird.

1 KOMMENTAR

  1. Völliger Schwachsinn sowas abzuschaffen. Ok es mag die ein oder anderen stören. Aber je mehr Nutzer sich für den Dienst anmelden, desto seltener werden die Autos wochenlang herumstehen – wobei diese Aussage an sich bestimmt übertrieben ist.

    Carsharing ist ein super Umweltkonzept. Statt dem Dienst eine Chance zu geben und sich anzumelden, wird erstmal herumgemeckert.

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