Cambio stellt auf Benziner um

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Das Carsharing-Unternehmen Cambio führt im nächsten Jahr die größte Flottenumstellung seiner Geschichte durch. Im ersten Schritt wird knapp die Hälfte der Fahrzeuge von Diesel- auf Benzinmotoren umgestellt.

In der Regel wird ein Fahrzeug bei Cambio nach vier Jahren gegen ein neues Modell ausgetauscht. Im kommenden Jahr werden in nahezu allen Cambio-Städten auch Fahrzeuge erneuert, die erst drei Jahre genutzt wurden.

Das betrifft vor allem Dieselfahrzeuge, die nach der Euro 5-Norm zugelassen wurden. Im Rahmen der Umstellung kommen über 600 neue Fahrzeuge zum Einsatz. Die neu bestellten Fahrzeuge haben einen geringfügig höheren CO2-Ausstoß. Jedoch emittieren diese deutlich weniger Stickoxide als ein Diesel.

Weniger Stickoxid

Der Grund für die Umstellung liegt laut Cambio an den wiederholten Meldungen zu gesundheitsschädlichen Abgaswerten, insbesondere bei Dieselmotoren. Erst vor wenigen Tagen hat die Deutsche Umwelthilfe erneut Grenzwertüberschreitungen bei Pkw diverser Hersteller bekanntgegeben.

Die Tests zeigten eine 13- bis 17-fache Überschreitung des NOx-Grenzwertes. Laut WHO gilt Stickoxid als stark gesundheitsgefährdend und ist Verursacher für Allergien, Atemwegs- und Herzerkrankungen.

Unternehmen mit großen Flotten wie Cambio müssen sich darauf verlassen können, dass die Kennzahlen der Fahrzeuge, die von den Herstellern angegeben werden, auch stimmen. Ein wichtiges Ziel von Cambio sei es, die Lebensqualität in den Städten zu verbessern. Durch die Umstellung auf Benziner sollen die Menschen im Alltag weniger Stickoxide einatmen.

Quelle: Cambio Pressemitteilung

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