Computer Bild testet Carsharing

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Die Zeitschrift Computer Bild hat für die aktuelle Ausgabe 20/2016 fünf Carsharing-Anbieter getestet. Getestet wurden die Dienste Cambio, car2go, DriveNow, Flinkster und Greenwheels. Das Fazit: Carsharing funktioniert und ist in Großstädten eine spannende Alternative zum eigenen Auto.

Die beiden Angebote car2go und DriveNow funktionieren ohne feste Mietstationen. Hier können die Nutzer die Fahrzeuge frei im öffentlichen Parkraum abholen und auch wieder abstellen. Die Dauer der Anmietung ist dabei nicht begrenzt. Das funktioniert laut den Testern gut, weil die Flotten groß und die Gebiete auf Großstädte beschränkt sind.

Die stationären Flotten von Flinkster, Cambio und Greenwheels sind an feste Stellplätze gebunden. Dort müssen die Nutzer die Fahrzeuge abholen und auch wieder hinbringen. Die Tester waren hiervon wenig überzeugt und fanden das System umständlich. So hat beispielsweise Flinkster zwar 1.500 Stationen, aber nicht die entsprechende Flottengröße. Nutzer finden so nicht an jeder Station auch tatsächlich verfügbare Autos vor.

Bei Cambio und Greenwheels sei die Autoflotte sogar noch kleiner. Die Tester bemängelten zudem, dass die Angebote wenig flexibel sind. So müsse man schon bei der Reservierung Angaben zur Anmietdauer machen. Positiv erwähnt wurden die geringeren Kosten der stationären Anbieter. Diese sind alle günstiger als die Unternehmen mit Free-Floating-Flotte.

Als Testsieger darf sich letztendlich car2go bezeichnen. Hier sei die Bedienung und Nutzung besonders einfach. Zudem waren die Autos fast überall verfügbar. Im Vergleich zu DriveNow war car2go zudem im Schnitt etwas günstiger.

Der komplette Carsharing-Test von Computer Bild findet man in der aktuellen Ausgabe 20/2016, die seit dem 17. September 2016 im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

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