DriveNow führt neues Tarifmodell ein

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Der Carsharing-Anbieter DriveNow hat ein neues Tarifmodell angekündigt. Dieses beinhaltet eine Preiserhöhung für alle Kunden, die sich vorab kein Guthaben gekauft haben. Bisher haben die Fahrzeuge 29 Cent pro Fahrminute gekostet (außer BMW X1 mit 34 Cent pro Minute). Ab dem 15.03.2013 sind folgende Preise gültig:

  • MINI, MINI Clubman und BMW 1er: 31 Cent pro Minute
  • MINI Cabrio: 31 Cent pro Minute, im Sommer (1. April bis 31. Oktober) 34 Cent pro Minute
  • BMW X1: Wie bisher 34 Cent pro Minute

Für alle Kunden, die DriveNow regelmäßig nutzen, wurden neue Spar-Tarife eingeführt. Damit lässt sich der Minutenpreis auf bis zu 24 Cent reduzieren. Diese Minutenpakete müssen vorher gekauft werden, sind dann 30 Tage gültig und verfallen danach. Sobald das Guthaben aufgebraucht ist, fährt man wieder für die oben angegebenen Minuten-Tarife. Hier eine Übersicht der Spar-Tarife:

  • DriveNow60 (60 Min für 27 Ct/Min): 16,00 €/ 30 Tage
  • DriveNow125 (125 Min für 26 Ct/Min): 32,00 €/ 30 Tage
  • DriveNow240 (240 Min für 25 Ct/Min): 60,00 €/ 30 Tage
  • DriveNow500 (500 Min für 24 Ct/Min): 120,00 €/ 30 Tage

Auf der offiziellen Facebook-Seite von DriveNow zeigen sich die Kunden überwiegend wenig begeistert von dem neuen Tarifmodell. Es wird bemängelt, dass so die Einfachheit des Preismodells verloren geht. Zudem wird kritisiert, dass die Prepaid-Minuten nur 30 Tage Gültigkeit haben. Ein Kommentar von DriveNow zu den Reaktionen steht bisher aus.

Ergänzung vom 01.03.2013 15:45 Uhr:
Inzwischen hat sich DriveNow im offiziellen Blog zu den Preisänderungen geäußert. Die Notwendigkeit der Änderungen wird mit steigenden Kosten im Bereich Benzinpreise, Versicherungen und Parkgebühren begründet. Weiterhin teilt das DriveNow-Team mit: „Nur wenn wir ein dauerhaft wirtschaftliches Angebot schaffen, können wir DriveNow mit seiner hochwertigen und emotionalen Fahrzeugflotte auch in Zukunft mit Euch gemeinsam verbessern und ausbauen. Dazu zählen die Realisierung Eurer Wünsche und Verbesserungsvorschläge wie z.B. Geschäftsgebietserweiterungen und die Einflottung neuer Fahrzeuge.“

3 KOMMENTARE

  1. Finde auch, dass damit diese Einfachheit schlichtweg verlorengeht.
    Aber man kann DriveNow auch nachvollziehen, dass eine einfache Erhöhung auf 31 Cent pro Minute sauer aufgestoßen wäre ohne Vielnutzern einen entsprechenden Happen hinzuwerfen.

  2. Hi,
    ich finde trotzdem, dass es sich noch lohnt. Wenn man Drive Now als klassisches Car Sharing benutzen will, ist es sicherlich zu teuer. Da achtet man mehr auf die Uhr als auf rote Ampeln und das ist ja auch nicht Sinn der Sache.
    Wenn man allerdings die Flexibilität in den Vordergrund stellt, ist für mich der Nutzer auf jeden Fall da: Ich kann an jeder Straßenecke ein Auto abholen und z.B. morgens in die Arbeit fahren, wenn es mir zu verschneit ist. Für ein Bahnticket hätte ich bei meinem kurzen Weg vielleicht die hälfte gezahlt, aber auch mehr als die doppelte Zeit gebraucht und hätte noch zusätzlich durch die Kälte laufen müssen.

    Ich versuche meine Erfahrungen über die Zeit hinweg auf http://www.drive-now.tumblr.com zu schildern. Vielleicht hilft das ja jemandem.

    Viele Grüße

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