Drivy startet in Deutschland

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Heute startet die Autovermietungsplattform für Privatpersonen, Drivy, offiziell in seine Public Beta in Deutschland. Den Anfang macht die Hauptstadt, bereits zu Beginn von 2015 werden weitere Städte folgen.

In Frankreich ist Drivy bereits seit vier Jahren am Markt und konnte sich dabei von der Konkurrenz mit mehr als 350.000 Nutzern und 20.000 registrierten Autos an die Spitze abheben. Für die jetzt anstehende Internationalisierung hat Drivy erst im Mai Kapital in Höhe von rund 6 Mio. Euro von u.a. den Hauptinvestoren Index Ventures und Alven Capital eingesammelt.

Expansion in Europa

Gero Graf - Deutschland Manager
Gero Graf – Deutschland Manager © Drivy / Stefan Wieland
„Wir freuen uns sehr, mit Berlin und damit Deutschland den Startschuss für unsere Expansion geben zu können und wollen auch hier innerhalb kürzester Zeit so viele Autos mit Drivy wie möglich zurück auf die Straßen bringen“, berichtet Drivy CEO Paulin Dementhon. Dafür hat er ein zunächst drei-köpfiges Team rund um Country Manager Gero Graf, der zuvor sechs Jahre lang bei Google in London für den Bereich „Strategische Partnerschaften“ verantwortlich war, mit an Bord geholt. „In Frankreich ist mit 20.000 registrierten Fahrzeugen quasi immer eines in Laufnähe – das wollen wir auch in Deutschland schaffen“, beschreibt Graf seine Herausforderung für die kommenden Monate.

Privat Autos mieten

Autovermietungen zwischen dir und mir – das ist das Konzept hinter Drivy, das Dementhon 2010 als einer der Ersten weltweit etabliert hat. Die Motivation: Ressourcen besser nutzen. Heutzutage werden zugelassene Autos in Deutschland im Durchschnitt meist nur 15 Tage im Jahr genutzt. Warum also nicht teilen? Mit einer durchschnittlichen Mietdauer von drei bis vier Tagen sieht sich Drivy dabei als Ergänzung, nicht als Konkurrenz von innerstädtischen Carsharing-Anbietern.

Drivy App und Schlüsselanhänger
Drivy App und Schlüsselanhänger © Drivy / Stefan Wieland

Drivy ist als Web, iOS und Android App verfügbar: Innerhalb weniger Minuten können Vermieter so ihre verfügbaren Fahrzeuge und Zeiträume eintragen; Mieter jene in ihrer Nähe suchen, finden und anfragen. Für beide Seiten ist die Registrierung bei Drivy kostenlos. Der Mieter zahlt einen vom Vermieter festgelegten Preis, der sämtliche Kosten enthält – Drivy gibt hier Richtwerte je nach Fahrzeugtyp, Baujahr, etc. als Entscheidungshilfe für den Vermieter vor. Von diesem gehen 30 Prozent ab, an Drivy selbst und die Partnerversicherung.

Exklusive Versicherung

Für die Sicherheit von Fahrer und Fahrzeughalter arbeitet Drivy exklusiv mit der Allianz zusammen. Wird ein Mietvertrag über Drivy geschlossen, tritt für die insgesamt vereinbarte Mietdauer nicht etwa die Versicherung des Vermieters ein, sondern eine eigens entwickelte Ad-hoc-Versicherung der Allianz, die eine Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung beinhaltet. Zudem steht allen Mietern ein 24 Stunden Pannendienst kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen zum neuen Angebot gibt es auf der offiziellen Webseite von Drivy.

1 KOMMENTAR

  1. Was sind denn die Vorteile von Drivy gegenüber den anderen etablierten Privatautovermittlungsagenturen wie Tamyca?

    LG Manfred

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