Fernbusse: 30.000 Fahrten im Monat

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Der deutsche Fernbusmarkt setzt sein Wachstum kontinuierlich fort und erreicht im August ein Rekordniveau von über 30.000 Fahrten pro Monat. Damit steigt die Zahl der Fahrten im Vergleich zum Jahresanfang um über 10.000 an. Das zeigt eine Analyse des Buchungsportals für Fernbusfahrten www.fahrtenfuchs.de, in der die Verbindungen von 31 nationalen Busunternehmen betrachtet werden.

Mehr Fernlinien und höhere Taktung

Fernbusanbieter haben seit Jahresbeginn über 100 neue Fernbuslinien angemeldet und lassen das Angebot so auf 230 Linien anwachsen. Damit steigt die Zahl der monatlich angebotenen Verbindungen auf ein Rekordniveau von 30.000. Allein ADAC Postbus verdoppelt im August sein Fernbusangebot mit fünf neuen Linien sowie 30 zusätzlichen Zielen. Neben neuen Strecken erhöhen zahlreiche Anbieter zum Sommer Ihre Fahrtentaktung. „Der Fernbusmarkt passt sich an, um der steigenden Kundennachfrage gerecht zu werden. Vor allem an Wochenenden bieten Unternehmen bis zu 30% mehr Abfahrten an, als noch vor wenigen Monaten“, erklärt FahrtenFuchs Geschäftsführer Julian Hauck.

Verbindungen ins Ausland und Nachtfahrten

Vermehrt werden auch internationale Ziele angefahren. MeinFernbus bindet nach Prag und Amsterdam nun mit Mailand erstmals eine italienische Metropole in sein Liniennetz ein. ADAC Postbus bietet Reisen in die grenznahen Großstädte Straßburg und Zürich an. Das Fernbusunternehmen FlixBus weitet sein Angebot nach Wien aus. „Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Fernbus als günstige Reisealternative. Dabei werden in der diesjährigen Reisesaison auch immer häufiger grenzüberschreitende Fahrten gebucht“, so Julian Hauck. Um lange Verbindungen attraktiver zu machen, setzen die Unternehmen neben Expressverbindungen auch auf Nachtfahrten.

Auch in ländliche Regionen

Berlin stellt mit 2076 Abfahrten pro Woche die Fernbushauptstadt Deutschlands dar. Gefolgt von Frankfurt am Main und Hamburg mit jeweils rund 1000 Abfahrten. „Von dem Netzausbau profitieren nicht nur die großen deutschen Metropolen. Auch in mittelgroßen Städten wie Karlsruhe, Nürnberg oder Hannover ist die Zahl der Fernbusverbindungen in den letzten Monaten nochmals stark angestiegen. Dort fahren mittlerweile fast genauso viele Fernbusse ab wie in Köln oder München.“, erklärt Hauck. Auch ländliche Regionen werden immer besser an das Fernbusnetz angeschlossen. In der Hauptreisesaison fahren die Anbieter sogar kleine Ortschaften im Harz, an der Nordsee und im Voralpenland an.

Zur Methodik der Analyse:
Die Analyse bezieht sich auf den Zeitraum vom 01.08.2014 bis zum 31.08.2014. Die Datenerhebung berücksichtigt nationale und grenzüberschreitende Verbindungen von 31 nationalen Busunternehmen.

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