Funklöcher sorgen für Probleme

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Im April dieses Jahres haben wir über den Start des Elektro-Carsharing im Hochschwarzwald berichtet. Insgesamt 25 vollelektrisch angetriebene BMW i3 stehen Touristen und Einwohnern zur spontanen Anmietung bereit. Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH möchte den Gästen mit dem Angebot eine einfache und nachhaltige Möglichkeit bieten, die Region zu erkunden. In den ersten Monaten nach dem Start hat sich aber schnell herausgestellt, dass Funklöcher in der Region in einigen Orten Probleme bereiten.

Gegenüber der Badischen Zeitung bemängelt der Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus Gesellschaft, Thorsten Rudolph, dass die Fahrzeuge nicht wie geplant an allen Standorten angemietet werden können. Konkret geht es um die Ortschaften Eisenbach, Breitnau, Lenzkirch und Grafenhausen. Hier gab es Ärger, weil die Fahrzeuge sich mit der Chipkarte nicht öffnen ließen.

Man fand heraus, dass die Buchungsdaten nicht übertragen werden konnten. Dies geschieht über das Netz vom Anbieter Vodafone. Dieser hatte vor dem Start des Projektes noch angegeben, dass es keine Probleme geben wird.

Doch weil die Lücken im Mobilfunknetz keinen zuverlässigen Betrieb ermöglichen, wurden die Fahrzeuge aus den Gebieten mit Funklöchern entfernt und stehen nun an anderen Standorten zur Verfügung. Eine kurzfristige Lösung scheint nicht in Sicht, Rudolph sieht Vodafone in der Pflicht nachzubessern. Eine mögliche Lösung wäre ein Netzverstärker. Ein Wechsel in ein anderes Netz, wie etwa von der Telekom, ist so einfach nicht möglich. Denn Vodafone und BMW sind feste Partner, das System sei mit anderen Netzen nicht kompatibel.

Das Elektro-Carsharing im Hochschwarzwald wird bisher eher verhalten genutzt, laut Rudolph ist noch Luft nach oben. Deshalb ist es auch besonders wichtig, die Probleme im Mobilfunknetz kurzfristig zu beheben.

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