Keime in Carsharing-Autos

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Mehr als eine Million Nutzer bundesweit teilen sich Autos in Deutschland mit Carsharing und es kommen täglich welche dazu. Die Fahrzeuge werden mehrfach am Tag von verschiedenen Menschen genutzt. Und wo viele Menschen sind, gibt es auch viele Keime und Bakterien.

Die Zeitschrift AUTO BILD hat in der aktuellen Ausgabe mit dem Hygiene-Experten Horst Veith zufällig ausgewählte Autos vom Carsharing-Anbieter car2go untersucht. Unter dem Mikroskop wurde deutlich, wie viele Bakterien und Schimmelpilze sich in den Fahrzeugen tummeln.

Der Hygiene-Experte Horst Veith auf der Suche nach Keimen im car2go-Auto.
Der Hygiene-Experte Horst Veith auf der Suche nach Keimen im car2go-Auto. obs/Bildrechte AUTO BILD

Koli-Bakterien, Auslöser von Durchfallerkrankungen, auf dem Display, Schimmelpilze auf der Fußmatte und das Armaturenbrett mit einer Bakterienkontamination wie auf einer Schuhsohle. Laut car2go werden die Fahrzeuge nach 60 Anmietungen gereinigt. Das sich Bakterien und Keime auch in Fahrzeugen von anderen Anbietern verbreiten, versteht sich von selbst.

Mit kleinen Veränderungen könnten die Anbieter schon viel bewirken, so würde ein Abfallbeutel und ein Paket Desinfektionstücher schon ein Mindestmaß an Hygiene gewährleisten.

Doch keine Panik, bei einem guten Immunsystem wird man von Carsharing natürlich nicht krank. Bakterien gibt es überall in unserem Leben, ob in der U-Bahn, auf dem Smartphone, oder eben auch im Auto. Also immer schön die Hände waschen.

Die vollständige Reportage kann in der Ausgabe 32/2015 von AUTO BILD nachgelesen, diese erscheint am 07. August 2015.

Quelle: AUTO BILD

1 KOMMENTAR

  1. Mahlzeit,

    natürlich leben wir ständig mit diesen unsichtbaren Begleitern auf Türklinken, Rolltreppen-Handläufen und in Carsharing-Autos. Lästig ist aber oft auch der sichtbare Müll in den Fahrzeugen. Es nervt, wenn man in einen Wagen von drivenow oder car2go steigt und sieht, dass der vorherige Fahrer einen Hund als Begleiter dabei hatte, der den Beifahrersitz mit seinen Haaren „verschönert“. Interessierte Kenner können bestimmt auch anhand der Blumenerde-Reste bestimmen, welche Pflanze im Kofferraum transportiert wurde. Ganz zu schweigen von den unzähligen, benutzten Taschentüchern in den diversen Ablagefächern 😉

    Grüße von
    Carsharingfan

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