myDriver als Konkurrenz zum Taxi?

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Die Autovermietung SIXT mischt schon lange nicht nur bei der klassischen Vermietung von Fahrzeugen oder im Carsharing mit, sondern betreibt inzwischen auch einen eigenen Limousinen-Service mit dem Namen myDriver. Taxifahrer dürften darüber wenig erfreut sein, denn SIXT möchte den Dienst stark ausbauen und setzt jetzt auch auf eigene Fahrer und Fahrzeuge. Bisher arbeitete man bei myDriver ausschließlich mit selbstständigen Fahrdienstleistern und Kooperationsverträgen.

myDriver Fahrer © myDriver David Ulrich
myDriver Fahrer © myDriver David Ulrich
Mit zunächst 20 Fahrzeugen und 30 festen Fahrern in Berlin und Hamburg soll der Service auch in Stoßzeiten optimal verfügbar sein. Dieses Jahr sollen zudem die Städte München, Frankfurt, Düsseldorf und Köln folgen.

„Der Aufbau eines eigenen Fahrer- und Fahrzeugbestands ist ein wichtiger Baustein unserer strategischen Ausrichtung. Unsere anspruchsvollen Kunden erwarten optimale Verfügbarkeit und gleichbleibend hohe Qualität. Durch den eigenen Fuhrpark kommen wir unserem Ziel, die Premium-Alternative zum Taxi zu sein, einen deutlichen Schritt näher und setzen in diesem neuen Wachstumsmarkt ein klares Signal.“ , sagt Dr. Carl Schuster, Geschäftsführer von myDriver.

Das Angebot ging Anfang 2013 an den Start und möchte vor allem durch hochwertige Fahrzeuge, professionellen Fahrern und hohem Service punkten. Die Preise liegen in etwa auf Taxi-Niveau, der Service kann über die Webseite, iPhone App oder Android App von myDriver gebucht werden.

4 KOMMENTARE

  1. Konkurrenz belebt den Markt. Wir gehen davon aus, dass die Taxiunternehmer mit eigenen Premium-Fahrzeugen und Dienstleistungen diesen Vorhaben entgegenwirken werden.

    Viele Grüße,
    Taxi NEU

  2. Da ist schon eher die Smart Class von Blacklane in Berlin Konkurrenz zum Taxi. Viel Service und Preise günstiger als Taxi.

    • Ich glaube nicht das die Smartclass von Blacklane eine ernsthafte Konkurenz für das Taxigewerbe ist. Der Grund ist einfach der das Berliner Taxigewerbe einfach schneller , zuverlässiger und flexibler ist wie die Start Ups. Der Kunde möchte ohne lange sich mit APP’s zubeschäfftigen eine schnelle und gute Personenbeförderung.Gerade bei Messen und Flughafentransfer’s ist das Taxi die beste Alternative. Alleine in Berlin sind es 18.000 Taxifahrer die 24 h unterwegs sind ( ~ 7380 Taxen ) Da muss Mercedes und Sixt eine Menge investieren um da auf langer Sicht mitzuhalten. Nach Auskunft des LABO ‚ s Berlin ist die Genehmigung der Smartclass nur für das Mietwagengewerbe – Taxibetrieben wird die Genehmigung versagt ! Auch der Klassische Limousinenservice hat wieder eine Zukunft – Der Kunde möchte exklusiv bedient werden was bei APP s nicht möglich ist, außerdem ist die Qualität leider auch sehr niedrig was natürlich mit der Preisgestaltung zusammen hängt. Qualität hat eben seinen Preis – Firstclassservice zum Taxipreis ist auf Dauer Betriebswirtschaftlich Unsinn .
      Euer BBI Team Berlin

  3. Hier zur Info : Pressemitteilung der Versichrungswirtschaft:Darf ich andere mit meinem Auto mitnehmen – und damit Geld verdienen?
    Gruß Euer BBI – Team Berlin
    Das Problem ist der Versicherungsschutz.
    Für die Fahrgäste gilt laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): Sie sind bei Unfällen über die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs abgesichert. Die Chauffeure selbst haben dagegen unter Umständen keinen ausreichenden Versicherungsschutz, warnt der Koblenzer Rechtsanwalt Arno Schubach.
    Entscheidend ist laut Schubach, ob Anbieter von Mitfahrgelegenheiten gewerblich handeln oder nicht. Ob sie also Geld verdienen, wenn sie sich per App als Chauffeur buchen lassen, oder nur den Beitrag zur Deckung der Betriebskosten kassieren.
    Entsteht der Eindruck der gewerblichen Absicht, kann der Versicherer Schadenersatzzahlungen verweigern, wenn er nicht darüber informiert wurde. Denn in diesem Fall müsste der Fahrer ein Gewerbe anmelden und mit einer höheren Kfz-Versicherungsprämie rechnen.
    Und er benötigt dann für gewöhnlich einen Personenbeförderungsschein und gegebenenfalls einen Taxischein.

    Quelle: http://www.bild.de/geld/wirtschaft/taxi/wer-steckt-hinter-uber-36356250.bild.html.

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