Neuer Anbieter Scouter

1

Ohne eine große Ankündigung ist Ende letzten Jahres der neue Carsharing-Anbieter Scouter an den Start gegangen. In den Städten Bonn, Nürnberg und Würzburg ist Scouter bereits mit eigenen Fahrzeugen vertreten, zudem können Kunden zusätzlich 3.600 Fahrzeuge in über 200 Städten des Flinkster-Netzwerks nutzen.

Der Anbieter setzt auf das klassische Carsharing-Modell mit festen Stationen. Die Fahrzeuge haben also feste Stellplätze, die Parkplatzsuche entfällt dabei. Allerdings müssen die Fahrzeuge immer an derselben Station zurückgegeben werden, wo sie auch abgeholt wurden. In Bonn und München gibt es teilweise vorgegebene Quartiere, in denen die Fahrzeuge abgestellt werden können.

In der Flotte werden alle Fahrzeugklassen vom Kleinwagen über den Kombi bis zum Transporter angeboten, auch Elektrofahrzeuge können über das Netzwerk gebucht werden. Ähnlich wie bei anderen Anbietern lassen sich die Fahrzeuge von Scouter vorab über das Internet buchen. Zudem steht eine App für iOS, Android und Windows zur Verfügung, mit denen sich die Fahrzeuge auch ohne Kundenkarte öffnen lassen.

Scouter möchte sich vor allem durch ein flexibles Preissystem von den Mitbewerbern absetzen. Es gibt keine festen Vertragslaufzeiten oder monatliche Grundgebühren. Je nach Bedarf können verschiedene Pakete zu dem Basistarif hinzugebucht werden. So gibt es beispielsweise Pakete, um die Selbstbeteiligung zu reduzieren, die Umwelt durch einen CO2-Ausgleich zu schonen, oder die Preise in der Nacht zu reduzieren. Im günstigsten Fall kann ein Fahrzeug bereits für 0,99 € pro Stunde gebucht werden (Kernzeit in der Entdecker-Kategorie).

Scouter ist in seinem Netzwerk mit den Anbietern Flinkster, book´n´drive, TeilAuto, Drive-Carsharing, Ford-Carsharing, car2go, Multicity, TeilAuto, einfach mobil u.W. verbunden. Noch in diesem Jahr möchte Scouter weitere Standorte erschließen, bis zur Mitte des Jahres sollen ca. 100 Scouter-Fahrzeuge in Deutschland verfügbar sein.

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT