So tickt die Generation Carsharing

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Typ mit Kopfhörer und Smartphone
Typ mit Kopfhörer und Smartphone © Antonioguillem - Fotolia.com

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland nutzen bereits Carsharing-Angebote. Doch wie sieht der typische Carsharing-Nutzer aus, wie tickt er und was ist ihm wichtig? Der Anbieter CiteeCar hat nun 1.053 Kundinnen und Kunden online befragt und kommt zu überraschenden Ergebnissen: Die „Generation Carsharing“ schafft es, vermeintliche Gegensätze in sich zu vereinen; denn sie ist zugleich konservativ und modern.

Traditionelle Werte wie Liebe, Familie und Freunde sind ihr wichtiger als Karriere und Geld; doch gleichzeitig folgt die „Generation Carsharing“ neuen Idealen: Umweltschutz wird groß geschrieben, Statussymbole und Shopping interessieren sie nicht besonders. Der typische Carsharing-Nutzer möchte mobil sein, doch ein eigenes Auto will er nicht. Teilen ist für ihn selbstverständlich, doch auf sein Smartphone kann er nicht verzichten. Und auch sonst ist die „Generation Carsharing“ für einige Überraschungen gut.

Männlich, unter 40 und gut gebildet

Der typische Carsharing-Nutzer ist männlich, auch wenn der Frauenanteil kontinuierlich steigt. Zudem ist er unter 40 Jahre alt, gut gebildet und nutzt vorrangig Online-Angebote um sich zu informieren. Für mehr als 80 Prozent der Befragten ist das Internet das wichtigste Medium; weit abgeschlagen folgen TV mit acht sowie Radio und Zeitung/Zeitschrift mit je fünf Prozent. Social-Media-Plattformen nehmen einen besonderen Stellenwert ein: Knapp zwei Drittel nutzt Facebook (62%), circa die Hälfte der Befragten verbringt viel Zeit auf YouTube (47%) und ein Drittel der Teilnehmer gaben an, Xing für berufliches Netzwerken und Branchen-News zu nutzen(30%). Nur 17 Prozent der befragten CiteeCar-Nutzer verzichten auf soziale Medien.

Das größte Glück bedeutet für die „Generation Carsharing“ mit großem Abstand „Liebe“ (87%), „Freunde“ (84%) und „Familie“ (77%). Auch „Reisen“ (73%) und „Abenteuer“ (53%) stehen hoch in der Gunst der Nutzer; doch das Autofahren selbst ist nur für ein Drittel der Befragten mit Glück verbunden. Mobilität ist wichtig, das Auto nicht. Grundsätzlich ist die „Generation Carsharing“ nicht besonders materiell eingestellt: Obwohl „beruflicher Erfolg“ mit 77 Prozent und „viel Geld verdienen“ mit 58 Prozent für die Befragten wichtig ist, werden Werte wie „Glück“ (98%), „Gesundheit“ (97%) oder „Spaß haben“ (95%) immer noch deutlich höher bewertet.

Umweltfreundlich

Doch der durchschnittliche Carsharing-Nutzer ist nicht nur familien- und wertorientiert, sondern auch sehr bewusst in punkto Ernährung und Umwelt. Knapp 30 Prozent der Befragten ernährt sich vegetarisch oder vegan; rund doppelt so viele wie in der deutschen Gesamtbevölkerung. Rund 95 Prozent ergreifen aktive Maßnahmen, um die Umwelt zu schonen; 75 Prozent recyceln, 71 Prozent fahren so oft wie möglich Rad oder gehen zu Fuß und mehr als zwei Drittel nutzen energiesparende Geräte im Haushalt. Auch der Kauf von Bio-Produkten (52%) und die Nutzung von Öko-Strom sind weit verbreitet (45%). Dazu passt, dass drei Viertel der Befragten noch mehr teilen als ihr Auto, z.B. ihre Wohnung, ihr Fahrrad oder ihre Kleidung.

Auch beim Thema „Mobilität“ herrscht Einigkeit: Für mehr als die Hälfte der Befragten (55%) ist der öffentliche Nahverkehr das wichtigste Fortbewegungsmittel; ein weiteres Drittel setzt auf das Fahrrad. Nicht mal jeder zehnte Teilnehmer gibt an, dass das eigene Auto, Taxi oder Carsharing das meistgenutzte Fortbewegungsmittel ist. Damit bestätigt sich der Eindruck, dass Automobilität für die „Generation Carsharing“ nur Mittel zum Zweck ist. Dass der Privatwagen längst als Statussymbol ausgedient hat, belegt auch die Frage „Worauf könntest du eher verzichten: Ein eigenes Auto oder ein Smartphone?“. Deutliche 91 Prozent der CiteeCar-Nutzer verzichten lieber auf das Auto als auf ihr Handy.

Warum Carsharing?

Dies kann nicht überraschen, wenn man das Hauptmotiv für die Carsharing-Nutzung kennt: 78 Prozent „brauchen nur sehr selten ein Auto“. Des Weiteren spielen für gut zwei Drittel der befragten Teilnehmer (72%) niedrige Kosten eine große Rolle; gefolgt von dem Wunsch nach Unabhängigkeit und einer geringeren Umweltbelastung (je 36%). Carsharing wird als Ergänzung zu Fahrrad, Bus und Bahn vor allem für Einkäufe genutzt (73%), aber auch für spontane Ausflüge (54%) und den Besuch von Familie und Freunden (46%). Auch hier zeigt sich wieder: Die „Generation Carsharing“ ist praktisch veranlagt und dennoch darf der eigene Spaß nicht zu kurz kommen.

CiteeCar-Chef Bill Jones resümiert: „Die Antworten zeichnen ein sehr deutliches Bild des durchschnittlichen Carsharing-Nutzers, seiner Person und seinem Lifestyle. Die ‚Generation Carsharing‘ weiß genau, was sie will. Deshalb gilt es, im Bereich Mobilität und natürlich auch darüber hinaus kundenorientierte Angebote zu entwickeln, die die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen bedienen. Wir haben mit CiteeCar sowohl konzeptionell als auch preislich ein Carsharing-Modell geschaffen, welches diesem Anspruch gerecht wird“. Die Umfrage belegt diese Einschätzung, denn 97 Prozent der befragten Nutzer würden CiteeCar ihren Freunden weiterempfehlen.

Quelle: CiteeCar Pressemitteilung

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