Mit Carsharing verdient man noch kein Geld

1969 übernahm der heute 68-jährige Erich Sixt die Leitung der elterlichen Firma Auto Sixt, die damals rund 200 Fahrzeuge hatte. Heute gibt es bereits über 200.000 Fahrzeuge in 100 Ländern, die unter dem Namen der deutschen Autovermietung SIXT laufen. In einem Interview mit der Welt Online spricht er darüber, warum man bei SIXT keinen 100 jährigen Geburtstag feiert und was es mit der oft provokativen Werbung auf sich hat.

SIXT betreibt zusammen mit dem Autohersteller BMW den Carsharing-Dienst DriveNow. Bisher scheint dieser Unternehmenszweig allerdings rote Zahlen zu schreiben. Aber man ist zuversichtlich, dass man nächstes Jahr mit DriveNow in die Gewinnzone kommt.

Welt Online: Sie bauen das Geschäft mit DriveNow aus, also Autos, die im Minutentakt vermietet werden. Wird Carsharing zum nächsten großen Ding?

Sixt: Es hat das Potenzial dazu. Aber es ist eine offene Geschichte. Es gibt bislang niemanden, der im Carsharing weltweit richtig Geld verdient. Auch in den USA hat es Zipcar nicht geschafft nachzuweisen, dass es ein nachhaltig profitables Geschäft sein kann.

Welt Online: Wie kommen Sie voran?

Sixt: Ich bin zufrieden. Wir sind nicht mehr weit von der Gewinnzone entfernt. Im laufenden Jahr werden wir zwar noch keine Gewinne mit DriveNow schreiben. Für 2013 haben wir aber faire Chancen.

1 Gedanke zu “Mit Carsharing verdient man noch kein Geld”

  1. Ich denke mal schon das es in Zukunft Geld einbringt. bei den Minutenpreisen teilweise… Natürlich hoffe ich es auch, damit carsharing sich weiterentwickelt und ich es auch in zukunft nutzen kann ^^

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