Zehn Jahre Carsharing von Daimler

2009 brachte Daimler als erster Hersteller eine Flotte für das stationsunabhängige Carsharing mit 200 smart Fahrzeugen auf die Straße. Zehn Jahre später hat sich die Sharing Economy zu einem boomenden Wirtschaftszweig entwickelt – mit Carsharing als einem der beliebtesten Geschäftsmodelle. Das Jubiläum feierte die Marke gemeinsam mit SHARE NOW mit einer Panel-Diskussion zum Thema in Paris.

Smart darf sich mit Recht als ein Pionier der Sharing Economy bezeichnen. 2009 stellte Daimler in Ulm die erste Flotte für das free-floating Carsharing mit 200 smart Fahrzeugen auf. Ein Jahr zuvor war car2go – heute SHARE NOW – als weltweit erstes stationsunabhängiges Carsharingsystem an den Start gegangen. Heute zählt SHARE NOW weltweit über vier Millionen Kunden, mehr als drei Millionen davon allein in Europa. Der Service stellt ihnen rund 20.000 Fahrzeuge zur Verfügung, darunter 3.200 elektrische Autos. An den 31 Standorten in 14 Ländern nutzen die Kunden das Angebot für mehr 100.000 Fahrten am Tag, mehr als 12.000 davon vollelektrisch.

“Als wir 2009 in Ulm gestartet sind, stand die Sharing Economy noch ganz am Anfang. Heute gehört free-floating Carsharing ganz selbstverständlich zum Alltag in größeren Städten. Wir freuen uns, dass wir bei smart dieses Feld gemeinsam mit SHARE NOW von Beginn an gestaltet und den Weg auch für das private Carsharing geebnet haben. Denn Carsharing verringert Staus, Luftverschmutzung und Parkplatzmangel. smart liefert die perfekten Fahrzeuge dafür”, sagt Jakob Luickhardt, Portfoliostrategie und Hardware smart Services.

Jubiläum mit Panel-Diskussion

Paris gilt als “First mover” in Sachen innovative Mobilitätsdienstleistungen. Seit Anfang des Jahres ist dort eine vollelektrische smart Flotte mit 400 Fahrzeugen im flexiblen Carsharing-Einsatz. Ein idealer Ort, um dort das Sharing-Economy-Jubiläum der Marke zu feiern. Höhepunkt der Veranstaltung war eine Panel-Diskussion zum Thema “Sharing Economy”, an der Jakob Luickhardt, Simon Broesamle, Chief Business Development Officer SHARE NOW sowie der Strategy Consultant, Speaker und Blogger Stéphane Schultz teilnahmen.

Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie in der Zukunft ein bedarfsgerechter, nachhaltiger und effizienter Personenverkehr gestaltet werden kann. Wie können Verkehrsströme reduziert und innerstädtische Infrastrukturen entlastet werden? Wie kann eine neue urbane Lebensqualität geschaffen werden?

“Jedes unserer Fahrzeuge ersetzt schon heute bis zu acht private Pkw und leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine höhere Lebensqualität in den Städten. In hochverdichteten Metropolen wie Paris ist der vollelektrische smart das beliebteste Carsharing-Fahrzeug für die Kunden von SHARE NOW und eine optimale Ergänzung zum ÖPNV und zu anderen Mobilitätslösungen”, sagt Simon Broesamle.

Die Mobilität der Zukunft

Das Zielbild ist eine Mobilität, die nicht mehr von der Frage geleitet wird, wie man mit einem vorher definierten Verkehrsmittel von A nach B kommt. Künftige Mobilitätskonzepte richten die Perspektive darauf, wie Kunden eine Strecke mit einer Kombination verschiedener Verkehrsmittel möglichst nachhaltig, bequem, sicher und schnell bewältigen. Dabei werden Angebote des ÖPNV genauso berücksichtigt wie Sharingdienste vom Kleinbus über PKW bis zum Fahrrad und auch Fußgängerstrecken. Digitale Dienste errechnen die Routenführung und eröffnen die Möglichkeit, alle Teilstrecken und Dienstleistungen zu buchen und zu bezahlen. Die ersten Bausteine für diese multimodale und nachhaltige Mobilitätsvision sind bei SHARE NOW und smart bereits gelegt und werden kontinuierlich ausgebaut.

SHARE NOW – das größte Carsharing-Unternehmen der Welt

SHARE NOW ist der weltweite Marktführer im flexiblen Carsharing und eine von insgesamt fünf Mobilitätsdienstleistungen, die aus dem 2019 gegründeten Joint Venture der BMW Group und der Daimler AG hervorgehen. Mit SHARE NOW bilden die vormals unabhängigen Angebote car2go und DriveNow einen gemeinsamen Carsharing-Dienst. Die Flotte besteht aus attraktiven Fahrzeugen der Marken smart, Mercedes-Benz, BMW und Mini.

Quelle: Daimler Pressemeldung, gekürzt

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.