Carsharing-NewsCarsharing in Deutschland seit 2012

Startseite / Archiv

MILES expandiert nach München und Düsseldorf

Nachdem der Berliner Carsharing-Anbieter MILES im Juli auch in Köln gestartet ist, kommen im August mit München und Düsseldorf zwei neue Standorte dazu. Der schnelle Standortausbau ist Teil der aktuellen Expansionspläne.

Nach einem Fünf-Millionen-Investment im März und dem Einstieg des Unternehmers Lukasz Gadowski als Investor setzt MILES Mobility auf schnelles Wachstum. Mit München und Düsseldorf ist das Unternehmen in sechs deutschen Städten aktiv. Davon kamen vier neue Standorte allein in diesem Jahr hinzu.

MILES unterscheidet sich u. a. durch sein alternatives Abrechnungsmodell von anderen Carsharing-Anbietern. Abgerechnet wird nach Kilometern statt wie üblich nach Minuten. Grund dafür ist laut Anbieter auch der Sicherheitsaspekt: Statt Fahrer durch das Bezahlen nach Zeit unter Druck zu setzen und damit die Gefahr von Unfällen zu erhöhen, will der Carsharer ein Modell bieten, bei dem Nutzer selbst im Stau nicht auf die Uhr schauen müssen.

Hinzu kommt, dass das Serviceangebot sowohl Kurz- als auch Langzeitmiete bis zu einem Monat umfasst, sowie eine Flotte, die vom Kleinwagen bis zum Transporter reicht. Damit tritt MILES auch in Konkurrenz zur klassischen Autovermietung. Anders als bei dieser können MILES-Fahrzeuge dem Free-Floating-Konzept folgend überall im Geschäftsgebiet abgestellt werden.

MILES in Düsseldorf

In Berlin, Hamburg und auf Sylt ist MILES bereits aktiv, auch in Köln blickt der Anbieter auf einen ersten Monat zurück. In München geht der Carsharing-Dienst mit 250 Fahrzeugen an den Start (160 VW Polo, 40 Golf Variant, 50 Transporter: 20 T6, 30 Crafter), in Düsseldorf mit 125 Fahrzeugen (80 VW Polo, 20 Golf Variant, 25 Transporter: 10 T6, 15 Crafter).

Das Geschäftsgebiet reicht in der bayerischen Hauptstadt von Schwabing bis Sendling und von Pasing bis Berg am Laim. In der Rheinmetropole reicht es von Lichtenbroich bis Wersten und von Heerdt bis Flingern-Nord. An beiden Standorten sollen auch die Flughäfen innerhalb der nächsten drei Monate ins Geschäftsgebiet integriert werden, und das ohne Extragebühr für Nutzer.

In Düsseldorf gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Fahrzeuge auch in Köln abzustellen und umgekehrt, ebenfalls ohne Extrakosten. Mit diesem City-to-City-Konzept will MILES u. a. Pendlern die Möglichkeit geben, auf das eigene Auto zu verzichten.

MILES-COO Alexander Eitner sagt zur Expansion: „München und Düsseldorf sind kulturelle Schmelztiegel und stehen für urbane Lebensqualität. Daran wollen wir mitwirken, indem wir für mehr Entspannung im Straßenverkehr sorgen. Unser Ziel ist es Anreize zu liefern, auf das eigene Auto zu verzichten, um gemeinsam mit den Münchnern und Düsseldorfern einen Teil zum Gelingen der Verkehrswende beizutragen.“ Mit dem Spendenkonzept MILEScharity will das Unternehmen den Städten etwas zurückgeben: Wie an allen Standorten spendet MILES pro gefahrenen Kilometer einen Cent für soziale Projekte in den städtischen Bezirken.

Quelle/Bilder: MILES Mobility