Multicity Carsharing wird eingestellt

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Multicity Carsharing, dass Carsharing-Angebot von Citroën, wird zum 29. Oktober 2017 eingestellt. Darüber wurden heute die Kunden unter anderem per Newsletter informiert. Das Angebot wurde im Jahr 2012 als erstes rein elektrisches Carsharing in Deutschland eingeführt.

Erst im September letzten Jahres wurde die Flotte erweitert, im Juli diesen Jahres noch das Geschäftsgebiet vergrößert. Doch jetzt wurde überraschend das Ende von Multicity Carsharing verkündet. Das Angebot kann noch bis zum 29. Oktober 2017 um 23:59 Uhr genutzt werden. Bis dahin muss jede Fahrt beendet sein. Weitere Buchungen nach diesem Zeitraum sind nicht mehr möglich.

Kundenkonten werden gelöscht

Der Kundenservice wird noch bis zum 30. November aufrechterhalten. Nicht genutztes Guthaben wird mit der letzten Rechnung automatisch rückvergütet. Die Kundenkonten werden zum Jahresende gelöscht. Auch die Fahrzeuge aus dem Flinkster-Netzwerk können dann nicht mehr mit dem Multicity Account genutzt werden. Eventuelle Reservierungen werden automatisch storniert.

Weiter mobil mit Free2Move

Citroën teilt mit, dass Multicity Carsharing durch den Mobilitätsservice Free2Move abgelöst wird. Hierbei handelt es sich jedoch um kein eigenständiges Carsharing-Angebot, sondern um eine App, die verschiedene Angebote bündelt. Die PSA-Gruppe (Peugeot, Citroën) hält die Mehrheitsanteile an Free2Move. Kunden von Multicity Carsharing können sich derzeit kostenlos über Free2Move bei den Anbietern Drive By, Ubeeqo und Coup registrieren.

Quelle: Multicity Carsharing Mail

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Ich nutze Carsharing häufig und bin Kunde bei vielen Anbietern. Da die Branche stets in Bewegung und dementsprechend spannend ist, habe ich diese Webseite gegründet. Für alle, die mehr über Carsharing erfahren und immer informiert sein möchten.

4 KOMMENTARE

  1. Erst kassieren, dann einstellen:

    Sehr ärgerlich, das passiert mir jetzt beim zweiten Carsharing Anbieter:
    Ich zahle die Fixgebühr für die Anmeldung, für die man zudem schon mal einen extra Weg und Wartezeiten hat, nach wenigen Ausleihungen wird das Angebot wieder eingestellt. Im anderen Fall hatte der Anbieter stationsgebundenen Carsharings die Tarifvariante ohne Grundgebühr eingestellt.
    Nun gebe ich zu, dass ich kein so lukrativer Kunde war, aber man muss ja erst mal mit dem ANgebot „warm werden“; manchmal fehlte auch einfach das Fahrzeug. Bei Multycity hatte ich auch anfangs mal Probleme mit dem Startvorgang, man musste einerseits den Zpndschlüssel bedienen, anderersets noch irgendeinen Knopf drücken…
    Als dritte im Bunde hat Flinkster die Ausleihstation an der nächsten Kreuzung eingestellt, jetzt ist sie erst an der U-Bahn. DOrthin kann ich also damit schon mal nicht fahren.

    • Das ist leider auch ein Risiko, wenn man neue Carsharing-Anbieter als „Pioniert“ testet. 🙂 Ich finde Multicity hat trotzdem Spaß gemacht. Schade, dass das Angebot geschlossen wird. Das ist meine Meinung.

  2. Mit der Multicity-Kundenkarte konnte man ohne Eingabe eines weiteren Codes oder andere SIcherheitsmaßnahmen stets ein Auto ausmieten. Für mich einer der Gründe, sie nicht immer mitzunehmen, sondern gut versteckt zu Hause zu lassen Verlustgefahr). Damit fielen aber auch spontane Anlässe, einen Wagen auszuleihen, weg. War außerdem sehr auf die „App“ ausgerichtet, Lokalisieren der Autos im Internet war ohne großen Bildschirm zu umständlich.

  3. Multicity war bei weitem nicht das erste rein elektrische Carsharingangebot. Dies wird nach wie vor von Move About (seit 2009) angeboten, die sich dafür auch den „Blauen Engel“ (UZ100b) als einziger reiner e-Auto-Anbieter erkämpfen mussten, denn das war gar nicht vorgesehen. Ehre wem Ehre gebührt. Es sind meist nicht die großen Unternehmen die eine gute Sache voranbringen.

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